Wasser ist nicht alles - aber ohne Wasser ist alles nichts
"Gutes Brot besteht in erster Linie aus Mehl und Wasser"
Bereits seit Gründung des Passader Backhauses gehört es zu unseren Grundsätzen, dem Getreide vom eigenen Acker sowie der Vollkornmehlherstellung in der eigenen Mühle eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Angeregt durch die Erfahrungen von Biobäckerkollegen in ganz Deutschland haben wir nun dieses Jahr begonnen, unser Augenmerk auch auf unserem zweitwichtigsten Rohstoff, das Wasser, zu richten.
Bekanntermaßen sind wir hier im Norden mit qualitativ gutem, wenn auch hartem Trinkwasser gesegnet.
Bei
unseren Recherchen erfuhren wir nun, dass sich auch dieses gute Wasser
mit speziellen Aufbereitungsverfahren hinsichtlich seiner Eigenschaften
noch verbessern ließe.
In dem von uns gewählten
Elisa-Quellwassersystem durchläuft das Wasser dazu ein Röhrensystem, in
dem es mittels Verwirbelung in speziell angepassten Kammern und durch
den Kontakt zu verschiedensten Mineralien und Metallen belebt wird –
wie es heißt.
Das so behandelte Wasser soll auf diese Weise
Merkmale verlieren, die infolge der technischen Behandlung des
Trinkwasser entstanden sein können, und wieder die Qualität eines
reinen, lebendigen Quellwassers annehmen.
Wie in der freien Natur, wo
Wasser in Bächen und Flüssen plätschert, sprudelt, gurgelt und braust
sollen in dem Elisa-Aufbereitungssystem Verwirbelungen und kleine
Strudel dafür sorgen, dass das Wasser Energie aufbaut. Auch das freie
Fließen entlang von verschiedensten Gesteinen, Edel- und
Halbedelsteinen soll das Wasser energetisieren und es reifen lassen.
Auch
wenn dies alles zunächst eigentümlich klingt, so sind bei objektiver
Betrachtung auch bei uns verschiedene Wirkungen auf das Wasser infolge
des Durchlaufens der dynamischen Wirbelkammern und der Kristallkammern
feststellbar.
Sie beginnen zunächst ganz praktisch bei der Verminderung von Kalkablagerung sowie dem Lösen von alten Rohrverkalkungen.
Darüber
hinaus sollte die neue Wasserqualität aber auch einen Einfluss auf die
Eigenschaften unsere Teige haben. Und dies war auch der wesentliche
Anreiz für uns, sich mit dem Thema der Wasserbelebung zu beschäftigen.
So
sensibilisierten wir nach dem Einbau der Elisa-Anlage im Frühjahr 2011
alle Sinne, um die vorhergesagten, positiven Wirkungen für die Teige
und Produkte aufzuspüren.
Doch der Teufel steckte wie immer im Detail!
Da
bereits unser eigenes Getreide, unser Rohstoff für alle Vollkornbrote,
im Jahresverlauf immer mal wieder Schwankungen der Enzymaktivität oder
anderer Faktoren, die sich auf die Teigqualität auswirken, zeigt, ist
es gar nicht so einfach, die alleinigen Wirkungen des belebten Wassers
zu erkennen. Festzustellen ist allerdings in vielen Fällen, dass sich
das belebte Wasser offenbar besser mit den Mehlanteilen der Teige
verbindet, so dass diese mehr Wasser aufnehmen können. Infolgedessen
lassen sich die Teige besser verarbeiten, bekommen eine lockerere
Konsistenz und gehen besser auf. Die daraus hergestellten Backwaren
gewinnen dann an Volumen und haben eine verbesserte Frischhaltung.
Nicht
einig werden können wir uns dagegen, ob sich infolge der Wasserbelebung
auch der Geschmack unserer Backwaren verändert, verbessert,
intensiviert hat, wie dies aus anderen Bäckereien, die mit diesem
System arbeiten, berichtet wird.
Hier sind nun Sie - unsere Kunden –
gefragt. Haben Sie bei Ihrem Lieblingsbrot einen neuen
Geschmackseindruck oder eine andere Veränderung bemerkt?
Beschreiben Sie uns gerne Ihre Erfahrungen unter info@passader-backhaus.de
