Brot der ersten Stunde: Das Passader Roggenschrot

Aller Anfang ist Roggen

Die Beziehung zum „Erstgeborenen“ ist bekanntlich eine ganz spezielle, und so geht es den Gründungsmüttern und -vätern vom Passader Backhaus selbst heute noch mit dem Passader Roggenschrot. Schließlich war dieses Schwarzbrot neben einem Weizenvollkorn das erste, das Susan Göttsch aus dem Ofen ihrer provisorisch eingerichteten Backstube zog.

Die ursprüngliche Rezeptur stammte übrigens von der Mutter eines Erntehelfers, die zu Rate gezogen wurde, als die ersten Backversuche von Susan Göttsch eher Ziegelsteinen als genießbarem Brot glichen. Immer wieder wurde probiert, und erst, als alle auf dem Hof mit dem Resultat zufrieden waren, ging das Roggenschrot in „Serie“. Zunächst mit rund 70 Broten an zwei Tagen pro Woche.

Unser erstes Schwarzes wurde im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert, bis es das mit Natursauerteig aus Backferment gelockerte, milde Roggenschrotbrot wurde, das – fast – alle mögen. Leinsamen und Sonnenblumenkerne runden seinen Geschmack ab. Und das ganz Besondere: Dieser Klassiker aus unserer Backstube reift – wie ein guter Käse – und schmeckt im Laufe der Tage immer besser…

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1987: Inken Gottorf-Folgert beim Verkauf unseres Klassikers, des Passader Roggenschrotes, noch im Flur des Wohnhauses

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